Cannabis auf Sylt ……. Axel Junker : Verknackt

// August 23rd, 2007 // Festland, Westerland

Also Cannabis ist eine Heilpflanze seid meheren tausend Jahren, sagt auch Wikipedia. Diese mittelalterliche Erkenntnis ist aber bis heute  noch nicht bis ins steinzeitliche Niebüll  vorgedrungen. Interessanterweise haben es auch die deutschen  Alt – Nazis kultiviert und  systematisch angebaut und dann festgestellt, daß sich die Pflanze zwar unter deutscher Sonne gut auswächst , aber fast  keinerlei Wirkstoffe entwickelt. Also unterbelichtet bleibt.  Also so  ähnlich,  wie  das  Beamtentum . Und dann gibt es auf Sylt einen armen Spinner, der nicht glaubt, daß Fußball - Bundesliega,  Gesundheitswahn, staatlich kontrolliertes Glückspiel, die AOK   und Chemie Cocktails von La Roche und Bayer- Chemie, seine chronischen Beschwerden lindern können.  Züchtet acht Pflanzen, in seinem  Wohnklo und soll dafür ein Jahr ins Kaffee Viereck einfahren.  Mehr an Rechtsbrechung, ähhh… Verzeihung , ich meinte natürlich RECHTSPRECHUNG geht nicht…… Ein armer, alter, kranker  Sack  muß  in den Bau, weil er sich öffentlich ,  für alternative  Medizin ausspricht ???     Ach ja… und dann war doch der Chef vom Ordnungsamt Westerlöön, der vor so  ca. 20 Jahren von der thailändischen Polizei verhaftet wurde, weil er zwei fertig gedrehte Joints in der Brusttasche  stecken hatte. Da wurden dann alle Räder gedreht um den unschuldigen Mann, aus dem Thai-Knast freizubekommen. Sein damalgier Chef stellte einen Persilschein aus und  Diplomaten drehten die Sache unbürokratisch zurecht. Schließlich hatte irgendjemand dem  grundehrlichen Beamtem die Tüten in die Brusttasche gesteckt. Eine andere Erklärung konnte es ja nicht geben….. oder ? Da muß sogar der Amtsschimmel wiehern….

                                                       Also ihr wißt Bescheid ! Euer hansi- pe

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6 Responses to “Cannabis auf Sylt ……. Axel Junker : Verknackt”

  1. Denise Werthmann sagt:

    Hallo,
    ich habe ja mit einem Schmunzeln den Artikel hier gelesen. Ich hoffe doch mal, dass du den Artikel nicht so gemeint hast wie es rüber kommt. Wer züchtet schon Cannabis, weil er von der Heilwirkung der Pflanze überzeugt ist? Aber so hat jeder seine eigene Meinung. Naja hoffe dass ich noch weitere so erheiternde Artikel hier lesen werde.
    LG, Denise

  2. Hotte sagt:

    Hallo :) erstmal: Gelungener Beitrag…ist echt schrecklich was die Politiker und co so rausnehmen (jetzt nicht nur beim Thema Cannabis).
    Achso und es gibt sehrwohl Menschen die sich Hanf für rein medizinische Zwecke züchten.
    Mfg. Hotte

  3. aXXL sagt:

    Moin.
    Nur mal so für die Blog-Historie: ” Der “alte Sack und arme Spinner” ist in zweiter Instanz im März 2009 sozusagen “entknackt” worden. (Denn) Cannabis als Medizin hat eine etwa 8000 Jahre währende (überprüfbare) Geschichte und zwischenzeitlich haben unter reger Mithilfe des “armen, alten Spinnersackes” Politik und Verwaltung, BfArM, (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) eingelenkt und ca. 55 Personen eine ordentliche Erlaubnis zur selbsttherapeutischen Verwendung unter ärztlicher Begleitung von (importiertem) Cannabis erteilt. Diese Erlaubnis erstreckt sich aktuell auf etwa 10 Personen in Bezug auf natürliche Cannabisblüten und auf etwa 45 zur Nutzung eines Cannabis-Extraktes.

    Mit freundlichem Gruß

    A.J.

  4. hansi-pe sagt:

    Lieber A.J. !
    Bisher wussten wir noch gar nicht wer, Du eigentlich wirklich bist und wie Du heißt, aber jatürlich wollte keiner von uns Jung- Kiffies, dich in irgendeiner Form beleidigen oder provozieren. Viel wichtiger , wäre es sogar für meinen großen , alten PA , das du uns mal sagst bei welchem Doc man das Rezept für das Apotheken – Dope bekommt, schätze die meisten von unseren tapferen Polizei- Beamten haben es schon längst, HARRY und TOTO, haben es auf jeden Fall schon bevor sie Bulliziesten wurden. Wie auch immer Arne, danke für deinen Beitrag, wir haben dich 20 Jahre lang mit einem Sylter verwechselt, der bis auf einen Buchstaben genau so heißt m wie du und deswegen drei hausdurchsungen bekam

  5. aXXL sagt:

    Moin hansi-pe,
    etwas spät – aber immerhin Antwort. Vorbedingung für ein “Rezept” auf Cannabis ist eine Antragstellung beim BfArM (siehe Website, Betäubungsmittel, Antrag nach § 3 Abs. 2 BtMG auf eine ärztlich begleitete Selbsttherapie mit Cannabis – 3 Sorten – oder Cannabis-Extrakt.) Der Antrag ist gebührenpflichtig. Dann muss der behandelnde Hausarzt eine Art Nutzen/Risiko-Analyse zum Krankheitsverlauf inklusive Wirksamkeitsüberlegenheit von Cannabis im Vergleich zu anderen pharmazeutischen Medikamenten verfassen. Davor drückt sich die überwiegende Mehrheit der Docs, weil es relativ aufwendig ist und – typisch gesundheitsreformatiorisch – natürlich auch nicht bezahlt wird. Überdies ist ein Großteil der Ärzteschaft nur unzureichend über das medizinische Potential von Cannabis informiert, was an der Illegalisierung der Substanz in den späten 30er Jahren des letzten Jahrhunderts begründet ist.(Wikipedia: Harry J. Anslinger)

    Das Entscheidungsprozedere beim BfArM im Falle eines Antrags auf Cannabis soll laut Gesetz nicht mehr als 3 Monate dauern, aber innerhalb unseres Patientenverbundes SCM – http://www.selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de sind Fälle bekannt, die bis zu 8 JAHREN in der Warteschleife hingen.

    Für reine Genusskiffer, die glauben auf diese Art und Weise einfach zu Dope zu kommen, ist das Bollwerk an Überprüfung und Regularien nahezu unüberwindlich. Grundvorassetzung ist nämlich, dass man wirklich ernsthaft erkrankt ist. Sollte das bei Dir oder Verwandten/Bekannten der Fall sein, bin ich gerne mit weiteren Informationen/Kontakten behilflich.

    Noch ein Wort in eigener Sache: Ich habe mich durch den ersten Artikel nicht provoziert oder beleidigt gefühlt. Als “Überzeugungstäter” bin ich einiges gewohnt einzustecken; da war der “alte Sack und arme Spinner” eigentlich noch ein Kompliment für mich.

    Gruß aus Ghetto Westerlands (Sjipwai 55), in dem – wenn es platt gemacht worden ist – künftig die Schickies einziehen sollen und sich vermutlich direkt neben dem Obdachlosen-Asyl mächtig wohlfühlen werden.
    Diese ausgereifte Schweinerei wäre eigentlich auch mal einen ausführlicheren Blog-Artikel wert.

    Gruß
    A. J. aka aXXL

  6. hansi-pe sagt:

    Hallo Axel,
    danke für deine Rückmeldung. Wir haben jetzt auch verstanden, dass auch Du ein ernsthafter, seriöser und ehrenhafter “Homus – Syltensius ” bist und werden dich fürderhin mit mehr Respekt bedenken. Auf jeden Fall gehörst auch Du zum Sylter – Urgestein , dass besser auf Sylt bleibt, also geh zur SYLTER- GEWOBA … also weißt Bescheid and don ` t forget : Always hang loose !

    Euer hansi-pe

    …… and don`t forget : Always hang loose
    og skal for Dansk !

    hansi-pe

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